Nach dem FrĂŒhstĂŒck packen wir unsere Sachen in den Bus und fahren los. Vorgestern hatten wir eigentlich noch eine Wanderung vor. Diese wĂ€re in einem Nationalpark gewesen und wir kamen zu spĂ€t. Im nachhinein war das ein GlĂŒck, denn heute ist es sonnig und es geht wieder durch einen tollen Wald zu FĂŒĂen des Arenalvulkans.

Auf dem Parkplatz ist ganz schön was los und die ganze Wanderung ĂŒber kommen uns Schweizer, Franzosen, US-Amerikaner und auch Deutsche entgegen. map
Der Pfad ist leicht zu laufen und fĂŒhrt durch tollen Regenwald. Am schönsten ist eine Ceboia. Ein 30m hoher und ĂŒber 400 Jahre alter Baum. Ein Riese mitten im feuchtgrĂŒnen Wald. Einfach klasse.
Irgendwann verlassen wir den Wald an einer Stelle an der der letzte Vulkanausbruch 1992 eine Schneise in den Wald geschlagen hat. Ăber dieses Lavafeld laufen wir bis zu einem Aussichtspunkt an dem man auf den Arenalsee und den Vulkan schauen kann.






Danach fahren wir Richtung Nordosten; wie gestern, aber noch etwas weiter östlich. In La Fortuna können wir noch unsere Postkarten in der Post abgeben. Es gibt nÀmlich keine BriefkÀsten und die Post schliesst um 12.
Nach halber Strecke halten wir an einer sehr belebten Kreuzung. Es gibt einen CafĂ© und im Supermarkt gönnen wir uns ein Eis. Die „Restaurants“ sind auf Trucker eingestellt. Rund um die KĂŒche ist ein Tresen an dem man sitzt. Sehr praktisch wenn man die Strasse und seinen Laster im Auge behalten will. Hier kommen alle Laster aus und nach Nicaragua. AuĂerdem gibt es hier einige sehr groĂe Leguane zu bestaunen.





Kurz drauf biegen wir ab und von da an geht es fast ausschliesslich durch Ananasfelder. Costa Rica ist der gröĂte Ananasexporteur der Welt. Die Plantagen gehören US-Amerikanern – und die zahlen laut Edwin keine Steuern. DafĂŒr bezahlen sie den nicaraguanischen Arbeitern wenig und belasten das Grundwasser mit Pestiziden durch die Monokultur.
Maniok wird auch noch im grossen Stil angebaut. Aber nicht um es zu essen, sondern der StĂ€rke wegen. StĂ€rke braucht man zB. fĂŒr Ketchup!

Die Strasse wird auf den letzten Km wirklich schlecht. Oft ist es weniger als Schrittgeschwindigkeit. Das Hotel liegt wirklich am A… der Welt, aber das ist gerade das schöne. Die Gegend ist fĂŒr besonders viele Vögel und die Frösche bekannt. map
Bei der Ankunft sind ein paar Leute auf der speziellen Fototerrasse mit Riesenobjektiven. Auf diese Terrasse darf man nur wenn man extra bezahlt! Holla die Waldfee. Wir sehen direkt einen Tukan und andere Vögel. Die werden hier angelockt und sind dadurch super zu fotografieren.


